Montag, 17. Mai 2010

Fratzenbuch und ich

Bislang habe ich mich beharrlich geweigert, mir auf Facebook eine eigene Kuschelecke bezüglich meiner Schreiberei einzurichten. Meine Ablehnung hing in erster Linie damit zusammen, dass mir die Sache mit dem Anheuern von Fans etwas suspekt war. Warum nun also der Sinneswandel, dessen Ergebnis man hier begutachten kann?

Die Fans sind schuld. Genauer gesagt, exakt eine ausgemachte Zombie-Freundin, die mich angeschrieben und darauf aufmerksam gemacht hat, dass sie ihre Vorlieben und Interessengebiete vorrangig über das Fratzenbuch beackert. Da soll mal noch jemand behaupten, eine Einzelmeinung zähle in unserer schnelllebigen Zeit nichts mehr …

(P.S. Den Kollegen Witzko und Finn sei zugleich für ein ordentliches Kopfwaschen in diesem Zusammenhang gedankt, das ebenfalls dazu beigetragen hat, erste Risse im Granitblock meiner vorgefertigten Ansichten entstehen zu lassen.)

Kommentare:

_mathilda_ hat gesagt…

*seufz* Man hat's als erklärter Facebook-Abstinenzler nicht leicht... Bleibt mir nur inständig zu hoffen, dass dein Blog nicht drunter leidet, denn seit Twitter und Facebook so stark sind, sind einige Blogs, die ich gern gelesen habe, in der Versenkung verschwunden oder zumindest stark vernachlässigt worden.

Andererseits verstehe ich ja, dass man als Autor auch Werbung für sich machen sollte, wofür sich diese Plattformen natürlich wirklich anbieten... Dann wünsche ich dir mal viel Erfolg!

Ole hat gesagt…

Keine Sorge, Mathilda. Um's Fratzenbuch werde ich mich wohl kümmern, Thomas bleibt dem Blog treu und versucht auch artig drei Einträge pro Woche zu schreiben.

Facebook ist also extra und nicht stattdessen.