Mittwoch, 21. April 2010

Das Aschemonster und Konsorten

Auch wenn wir selbst Betroffene der beispiellosen Naturkatastrophe sind, die sich die Isländer ausgedacht haben, um von ihrem Staatsbankrott abzulenken (denn wir wissen noch nicht, ob wie geplant Besuch aus Milano bei uns aufschlägt oder nicht), ist das noch lange kein Grund, sich nicht über die Hysterie allerorten auszulassen. Ohne dabei jemandem auf die Füße treten zu wollen, der momentan weiß der Geier wo festhängt...

Es ist ja auch ein Unding. Da hat uns die Bestie Winter eben erst aus ihrem eisigen Griff entlassen und der zarte Knabe Frühling beginnt sich zu entblättern, da taucht unversehens dieses verflixte, von der BILD als solches getaufte Aschemonster auf und droht damit, Flugzeuge zum Absturz zu bringen (entfernt fühlt man sich da doch glatt an Lost erinnert).

Nichtsdestoweniger schlage ich für die kommenden Monate zunächst folgende Formulierungen vor, um an sich nur bedingt lebensgefährdenden Gegebenheiten den richtigen, apokalyptischen Pfiff zu geben:

- Horrorhitze (wahlweise auch Horrorherbst)
- Entscheidungsschlacht um NRW
- Nacktes Grauen Strandurlaub
- Todesclub Med
- Textilmassaker Sommerschlussverkauf
- WM des Wahnsinns
- Last-Minute-Flucht ins Ungewisse (wie damals übers Haff quasi)
- Rätselhaftes Blättersterben
- Und zum Jahresausklang: Flammendes Inferno Weihnachtsdeko ...

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