Montag, 8. März 2010

Die Zombies sind da!

Es ist mal wieder so weit: Eine meiner Hervorbringungen wird in die weite Welt entlassen. In diesem Fall handelt es sich um Die Zombies (aber keine Angst, die tun nix, die wollen nur spielen ...). Wie immer reagiere ich auf ein derartiges Ereignis mit einer Mischung aus tiefer Zufriedenheit und heller Aufregung – und wie immer kommt es mir vor, als wäre es unfassbar lange her, dass ich den letzten Satz geschrieben habe. Das muss wahrscheinlich das Alter sein.
So sieht es aus:Und das steht hinten drauf:

Nach den Vampiren kommen die Zombies!


Endlich das große Epos um die geheimnisvollsten Geschöpfe der Nacht - die Zombies!

Zombies gelten als grausam, feindselig und dumm. Doch Lily fasziniert der Zombie-Mythos um die lebenden Toten. Sie ist fest davon überzeugt, dass mehr hinter diesen Geschöpfen steckt. Als sie eines Tages den gut ausssehenden Victor kennenlernt, zeigt er ihr eine Welt, wie Lily sie nicht für möglich gehalten hätte: Sie muss am eigenen Leib erfahren, dass Zombies wirklich existieren und dieses Geheimnis um jeden Preis wahren. Denn ein unberechenbarer Feind ist ihr dicht auf den Fersen ...


Einige Fragen, die man sich vor der Lektüre von Die Zombies stellen kann, lauten:

Was hat es mit dem Cover auf sich? Vampir-Schmonzette, oder was? Ist der Plischke auf seine alten Tage etwa weich geworden?
Zugegeben, es geht in Die Zombies auch um die Liebe, und es gibt sogar eine zartromantische sexuelle Begegnung zwischen zwei Untoten. Andererseits werden darin an ausgewählten Stellen auch Hirne gefressen, Köpfe abgerissen und Gedärme hinter sich hergezogen. Szenen einer Ehe, wenn man so will.

Kommen in Die Zombies süße Tiere zu Schaden?
Ja. Unter anderem Hunde, Tauben und recht viele von den nackten Affen, die man sieht, wenn man aus dem Fenster schaut.

Sind die Zombies langsam oder schnell?
Eine grenzspeziestische Frage, auf die ich mit einer Gegenfrage antworten möchte: Sind Menschen schlau oder dumm?

Wird eine Zombie-Apokalypse geschildert?
Kommt ganz auf den Blickwinkel an. Sowohl für einige der handelnden Figuren als auch für eine große Zahl an Zombies geht die ganze Sache jedenfalls nicht sonderlich gut aus.

Trägt das Werk autobiographische Züge? Hat der Autor das alles selbst erlebt?
Es bestehen tatsächlich gewisse Schnittmengen zwischen den Protagonisten und mir. Kindheitserfahrungen auf dem Schrottplatz, Verzweiflungszustände bei der Recherche für wissenschaftliche Arbeiten und derlei mehr. Zombies bin ich bislang leider jedoch nur bei Behördengängen, auf Weinfesten und in Großraumdiskotheken begegnet.

Mag der Plischke Fleisch?
Der Plischke mag sogar Innereien.

In diesem Sinne: Guten Appetit!

(P.S. Passend dazu hat Piper ein ganzes Werbefeuerwerk auf Piper-Fantasy entfesselt. Dazu wohl morgen etwas mehr.)

1 Kommentar:

Gian Carlo Ronelli hat gesagt…

Hallo Thomas, super! Ich gratuliere euch zu eurem Roman und drücke euch die Daumen, dass die Zombies allgegenwärtig sein mögen. Ich hoffe, wir können demnächst mal tauschen.

Alles Liebe
Gian Carlo (der Ronelli, eh scho wissen)