Samstag, 19. September 2009

Reisebericht (Teil 3): Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren, oder: Christophs im Doppelpack

Heidelberg hat mich in vielerlei Weise auch bei diesem Besuch nicht enttäuscht:

1. Es verfügt nach wie vor über eine der verwirrendsten Verkehrsführungen, mit denen ich je konfrontiert worden bin (und allein meine regelmäßigen Opfergaben an die Götter des Sicheren Reisens von Hier nach Dort haben dafür gesorgt, dass kein Radfahrer oder Fußgänger von meiner Stoßstange belästigt wurde).

2. Man trifft dort ausgesprochen freundliche Menschen. Zum Beispiel zwei Christophs, mit denen wir uns zum Mittagessen verabredet hatten. Der eine hat ein paar ansprechende Büchlein über Trolle, Seefahrt und Lykanthropen, der andere über kranke Kreuzritter und magische Schreine geschrieben. Mit ihnen lässt sich gar trefflich über Gott und die Welt, (Online-)Rollenspiele und verdächtig aussehende Tischnachbarn plaudern, was wir auch ausgiebig getan haben. Umso schöner, dass auch noch ihre beiden Herzensdamen zu uns stießen, die sich als clever, charmant und attraktiv herausstellten. Da ließ sich die etwas ungewöhnliche Happy Hour – sämtliche Heißgetränke für nur einen schlappen Euro – hemmungslos nutzen, obwohl es sich als schwierig erweist, sich mit Kaffee ins Koma zu saufen.
Bildunterschrift: Christoph Hardebusch, Christoph Lode, ein verwirrt dreinblickender Gnomenkönig, eine unbeteiligt wirkende Säule (v.l.n.r.); im Hintergrund: verdächtige Tischnachbarn

Moops-P.S. Weiter geht es am Montag!

1 Kommentar:

Falko hat gesagt…

Meine Güte. Habt ihr ein gutes Leben. Ihr trefft ja NUR nette Menschen. Und Affenarme.