Freitag, 31. Oktober 2008

Buchtrailer

Moops-Update:

Nachdem wir gestern bei der Premierenlesung den Buchtrailer vorgestellt haben, findet man ihn jetzt auch auf der Homepage (und auf YouTube) - oder direkt hier:



Alternativ kann man auf der Download-Seite der Zerrissenen Reiche-Sektion auch verschiedene Versionen des Trailers herunterladen und anschauen. Auf jeden Fall den Ton an!

Viel Spaß! Kommentare sind natürlich herzlich willkommen.

Moops Over and Out

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Kleidungsfragen

Neulich hat mich eine gute Bekannte gefragt, ob ich den Cordanzug, in den ich mich für die Autorenfotos geworfen habe, auch bei der Premierenlesung für die Zwerge tragen würde. Falls ja, müsste ich ihn anschließend immer anziehen, sobald ich mich in der Öffentlichkeit zeige, weil das dann ja mein Markenzeichen wäre.
Interessant. Was vermittelt so ein Cordanzug? Biederkeit oder postmoderne Koketterie mit dem Prinzip der Biederkeit (was allerdings auch schon wieder … na ja … bieder wäre)? Ist der Anzug zu braun und bringt mir vielleicht einen komplizierten Ruf ein, was meine politischen Überzeugungen anbelangt?

Alternativen als Markenzeichen wären:
1. ein fluffiger, mit Glitzerfäden durchwebter Schal. Vorteil: Mir wird bei keiner Lesung kalt. Nachteil: Sieht zu sehr nach David Bowie in den Siebzigern oder einem echt heruntergekommenen Sugar Daddy aus, der es noch mal wissen will.
2. ein ausgestopftes Schnabeltier. Vorteil: Ich bekäme doch noch das trendige Accessoire, mit dem ich mich ursprünglich auf dem Autorenfoto ablichten lassen wollte. Nachteil: Das Präparat nähme bei einer Reise zu viel Kofferplatz in Anspruch.
3. eine großflächige Gesichtstätowierung. Vorteil: Man würde mir eventuell abnehmen, wenn ich behaupte, mir wäre völlig wurscht, was andere über mich denken. Nachteil: Das kriege ich bis zur Lesung nicht mehr hin, weil das bis dahin nicht ordentlich abheilt.
4. zwei Pfund Gehacktes, das ich ins Publikum schleudere, falls ein Handy klingelt. Vorteil: Bleibt alles ruhig, kann ich die jeweilig aktuelle Ladung Gehacktes bei der nächsten anstehenden Lesung verwenden, was den dramatischen Effekt noch einmal steigert. Nachteil: Ärger mit meiner Haftpflichtversicherung.
5. ein Bolzenschussgerät vom Schlachthof, mit dem ich es zufällig ausgewählten Zuschauern erspare, weiterhin in einer Welt leben zu müssen, in der Frauen im Durchschnitt für die gleiche Arbeit schlechter entlohnt werden. Vorteil: Neben der Einbindung einer gewitzten Referenz an den von mir hochgeschätzten Cormac McCarthy in meine Auftritte würde mich Alice Schwarzer vielleicht mal auf ein Tässchen Tee einladen, obwohl ich Schwanzträger bin. Nachteil: Mein Zusammentreffen mit Frau Schwarzer müsste unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, da es gar nicht so leicht ist, eine Dreherlaubnis für die Geschlossene zu erhalten, wie uns das Fernsehen glauben machen will.

Es bleibt also beim Cordanzug. Vorerst…

Dienstag, 28. Oktober 2008

Lesen in der Einkaufspassage – geht das?

Ja. Habe ich gestern gemacht. Oder präziser: Ja, ich habe gestern andere Menschen mit meinem Geschreibsel belästigt. Freundlicherweise wurden mir hierzu eine Bühne und ein Mikrofon zur Verfügung gestellt.
Und eine ganz bezaubernde Assistentin namens Isabelle, die mir den Aufenthalt im Tempel des Konsums erheblich versüßt hat.
Die versprochenen Sportstars gab es nicht, dafür draußen aber regnerisches Wetter sowie drinnen absolutes Rauchverbot und keinen Tabakwarenladen. In Anbetracht der Tatsache, dass sich die Herren Sportler dann doch zu fein waren, sich gemeinsam mit heruntergekommenem Gesindel wie Autoren in der breiten Öffentlichkeit für eine gute Sache zum Affen zu machen, hätte ich eigentlich nicht aus meinem Fußballverschwörungskrimi lesen müssen. Andererseits wäre ich bei einem solchen Verzicht nicht zu der Erkenntnis gelangt, dass Worte wie ‚Schwanz’ und ‚pissen’ selbst nach Frau Roches Büchlein noch immer eine gewisse Schockwirkung besitzen, wenn man sie nur laut genug ausspricht (erwähnte ich das Mikrofon?). Gut, es ist weder jemand in Ohnmacht gefallen noch gab es entsetzte Schreie oder empfindsame Seelen, die sich nach der Nennung dieser Schmuddelwörter die Ohren blutig gekratzt hätten. Aber kurzes Zusammenzucken und verstohlene Blicke nach allen Seiten hin, das gab es beides sehr wohl. Falls sich mir eine vergleichbare Gelegenheit demnächst noch einmal bietet, lese ich meine Kurzgeschichte „Fickpisse“ und schaue, was passiert. Wäre doch gelacht, wenn ich es nicht schaffe, mal irgendwo hinausgeworfen zu werden…
Nun zu erfreulicheren Dingen: Wir haben fleißig an einem Trailer für die Zwerge gebastelt, der bald online gehen wird. Überdies trudeln nach und nach die ersten Rezensionen zum Buch ein, und ich muss sagen, dass es schön ist, wenn dort Begriffe wie „Parabel“ verwendet werden, die man selbst aus wahrscheinlich falscher Bescheidenheit selbst nie über die Lippen gebracht bzw. in die Tastatur getippt hätte. Das fühlt sich sehr, sehr gut an – ungefähr so, wie dass der neue Hamburger Tatort doch nicht so bahnbrechend ist, wie es das Feuilleton behauptet hat.

Sonntag, 26. Oktober 2008

Deutschland liest

Eine steile Behauptung, wenn man den notorischen Kulturpessimisten glaubt, deren augurenhaftem Auseinandergepflücke der Eingeweide unserer Gesellschaft nach der Untergang des Abendlandes so ungefähr kommenden Dienstag gegen viertel vor drei am Nachmittag jetzt aber wirklich und hundertprozentig sicher ansteht. Um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, habe ich mir bereits einen TÜV-geprüften Rettungsring besorgt, damit ich in der verbleibenden barbarischen Ursuppe oben treiben kann – sofern sich nicht Millionen von prekariatsstämmigen Analphabeten ohne Sinn für das vermeintlich Schöngeistige an meinen Beinen festklammern und mich mit hinab in die Tiefe reißen.
Vorher muss ich aber schnell noch die Aktion unterstützen, deren Titel zugleich der Titel dieses Postings ist. Bundesweit wird eine radikal-subversive Strategie gefahren, um den mündigen Bürger dort draußen mit dem Lesen zu konfrontieren: Interessierte Autoren setzen sich an prominenter Stelle – in meinem Fall ist das die schillernde Europa Passage in der Hamburger Innenstadt – den Blicken der angeblich so lesefaulen Öffentlichkeit aus. Aufmerksamkeitserregung soll dabei nicht durch Bekleidungsverzicht oder hysterisches Schreien befördert werden, sondern durch präzis abgefeuerte Textsalven.
Da als Ehrengäste allerorten erfolgreiche Olympioniken erwartet werden, die als Meineidersatz wenigstens andeuten sollen, dass sie gelegentlich ein Buch zur Hand nehmen, sobald sie ihren Hammer geworfen, einen Marathon gelaufen oder ihre Tore in diversen Ballsportarten gemacht haben, habe ich meinen Fußballverschwörungsthriller Endspiel: Das Runde im Eckigen entstaubt. Ich werde also am Montag von Bühne zu Bühne hetzen, um denen, die mir Gehör schenken, glaubhaft zu versichern, dass wir in Sachen WM-Berichterstattung 2006 einer Lüge aufgesessen sind und die wahren Vorgänge von schattenhaften Gestalten mit besten Kontakten zu den Medien sorgsam verschleiert wurden. Erinnert sich wirklich niemand mehr außer mir an den Stromausfall beim Finale Deutschland-Italien, der zum Abbruch der Partie führte? Was? Deutschland-Italien soll eine Halbfinalbegegnung gewesen sein? Unsere Elf konnte die Partie nicht für sich entscheiden? Lügen, alles Lügen… Wer wissen will, wie es tatsächlich gewesen ist, kommt am besten in der Europapassage vorbei. Anpfiff ist um 16 Uhr 30.

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Auch Vampire feiern Weihnachten

Bei der Pirsch durch diverse Buchhandlungen fiel mir etwas ins Auge, was nur ein bisschen wehgetan und mich glücklicherweise daran erinnert hat, dass dieser Tage gleich noch ein Buch bei Piper erscheint, in dem ich mich austoben durfte. In diesem Fall war es allerdings kein Marathon, sondern nur die von mir heißgeliebte Kurzstrecke. Auf Deutsch: In Das Fest der Vampire, dem diesjährigen Kurzgeschichtenband von Piper zum Thema ‚Fleischwerdung des Heilands’, findet sich eine Erzählung von mir. Sie hört auf den schönen Namen „Horch was kommt von draußen rein“, und es ist ein sehr entspannendes Gefühl in einer Sammlung mit Leuten wie Terry Pratchett, Michael Peinkofer, Thomas Finn, David Wellington usw. vertreten zu sein. Ist was ganz Besinnliches für den Gabentisch, sofern man unter Besinnlichem Blutsaugen und ähnliche Verweise auf sexuelle Kontakte versteht…

Moops-P.S. Passend dazu gibt es dann auch eine Weihnachtslesung am 18.12. von Thomas gemeinsam mit Tom Finn und Karl-Heinz Witzko. Stattfinden wird die Lesung in der Villa Verde.

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Es ist da!

Es wiegt nur 526 g und ist gerade mal 19 cm groß. Wir hoffen trotzdem, dass es wächst und gedeiht. Es hört auf den schönen Namen Die Zwerge von Amboss und ist passenderweise schlumpfeisblau.
Für alle, die sich gerne spoilern lassen, hier die jeweils letzten Worte der 33 Kapitel sowie des Prologs als auch des Epilogs:

Ewigkeit
sucht
naht
Versen
kannst
wirken
überstehen
schien
lag
Futter
seid
schwimmen
galt
Menge
hat
hast
können
Götter
Schmied
Machte
Einfall
ist
können
Ahnung
tanzten
gepisst
war
Flanken
kannst
waren
zusammen
musste
waren
würde
erhalten

Na, Lust bekommen? Sicher, nicht ganz so eindrucksvoll wie der Hype um das schlichte „Narbe“, das im letzten Potter-Bändchen dann doch noch geändert wurde, aber immerhin…
Beim Überfliegen der Liste schleicht sich Trauer in mein Herz, dass ich als alter Fäkalerotiker nur ein einziges Mal ein Kapitel mit einer Ausscheidungsreferenz zu beenden vermochte. Vielleicht beim nächsten Buch.

Moops-P.S. Relaunch der Web-Site ist theoretisch abgeschlossen. Wer doch noch einen Fehler findet, bitte an Thomas oder mich eine Nachricht schicken.

Dienstag, 21. Oktober 2008

Das geschmähte Medium

Es ist derzeit sehr in Mode gekommen, Kritik an der Qualität des Fernsehprogramms zu üben. Dies steht dank unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung zunächst jedem Bürger frei, und auch der Umstand, dass viele sich berufen fühlen, etwas zur laufenden Diskussion beizutragen, ohne den Gegenstand selbiger näher zu kennen, ist vom Überraschungspotenzial her eher ein winziger Mückenfurz als ein in liebevoller Kleinarbeit gebastelter Sprengsatz aus zwei Dutzend großkalibrigen Chinaböllern.
Es nervt dennoch. Es nervt sogar gehörig.
Denn immerhin gibt es keine Männer mit kantigen Kiefern und kräftigen Pranken, die in deutsche Wohnzimmer eindringen und einen mit vorgehaltener Waffe zwingen, den Fernseher einzuschalten (auch das ein Pluspunkt der bereits erwähnten freiheitlich-demokratischen Grundordnung). „Halt, Halt!“, wirft nun so mancher vielleicht ein. „Ich zahle doch GEZ-Gebühren. Da kann man wohl wenigstens von den Öffentlich-Rechtlichen Qualität verlangen.“ Kann man womöglich, aber das Leben ist weder Ponyhof noch Wunschkonzert. Abgesehen davon, dass – man höre und staune – nicht einmal der Besitz eines TV- oder Radiogeräts von staatlicher Seite gesetzlich vorgeschrieben ist und man insofern die GEZ-Gebühren in letzter Konsequenz freiwillig zahlt (3:0 für die FDG [freiheitlich-demokratische Grundordnung]!).
Gut, nun ist der Prozentsatz begeisterter Ludditen, die am liebsten in einer Waldhütte ohne Strom und fließend Wasser leben würden, innerhalb der deutschen Bevölkerung beschreienswert gering; wäre er höher, wäre auch mehr Platz in der S-Bahn oder im Bus oder überhaupt auf der Straße…
Wie also umgehen mit diesem Dilemma?
Ich empfehle Heiterkeit bei der Beziehungsführung mit dem Medium Fernsehen. So in die Richtung: „Betrachten wir die ganze Chose als großangelegtes dadaistisches Experiment!“ Belege, dass wir es mit einem solchen zu tun haben, gibt es zuhauf, um nicht zu sagen: zu hundehauf. Denn erst unlängst wurde ich Zeuge, wie Florian Silbereisen in einer seiner auf das ältere Zuschauersegment angepassten Sendungen zwei pelzige Vierbeiner vermählte. Das macht Hoffnung: Wenn man bedenkt, dass es die Altvorderen akzeptieren, wie Köter sich das Ja-Wort geben (bzw. es ihnen von einem subversiven Moderator gegeben wird), spricht vieles dafür, dass man ihnen in zwei, drei Jahren präsentieren kann, wie ein Mann seinen Hund heiratet oder umgekehrt. Frauen und Katzen, die einander in zärtlicher romantischer Liebe verbunden sind, müssen sich wahrscheinlich noch ein wenig länger gedulden, weil Sätze wie „Ich liebe meine Muschi, obwohl ich sie jeden Abend bürsten muss“ sich in Romanen von Charlotte Roche besser lesen, anstatt sie als Aufmacher für eine rührselige Homestory in der Gala zu verwenden.
Wem die Sache mit dem dadaistischen Experiment zu verkopft ist und diesen Ansatz von sich wirft wie einen nichtangenommenen Preis, dem kann selbstverständlich auch geholfen werden. Fernsehen – und hier hauptsächlich der schwarze Schimmel, der zum neuen Schlachtross der Sender ausgerufen wurde: Reality-TV – befriedigt auf vorzüglichste Weise unsere verruchtesten voyeuristischen Neigungen: Allerorten schieben sich mehr oder minder formschöne Kostbarkeiten in weit gespreizte Lippen (Das perfekte Dinner), lassen sich blutjunge Mädchen aus Osteuropa von älteren, gutsituierten Herren in grellem Scheinwerferlicht erniedrigen (DSDS) oder Damen mit gouvernantenstrengem Blick unternehmen den Versuch, eine außer Rand und Band geratene Rasselbande auf die stille Treppe zu schicken (nein, nicht Die Super-Nanny; die Rede ist von Anne Will).
Fernsehen leistet also etwas, was sonst nur große Kunst vermag: Es rüttelt auf, ist Spiegel und Schlüsselloch zugleich und legt den Finger lustvoll selbst noch in die schwärendste Wunde. Nun müssen wir nur noch alle lernen, das Schöne im Schrecklichen zu sehen.

Freitag, 17. Oktober 2008

Wie ich Herrnfrau G. glücklich machte

Unlängst habe ich beim Herumlungern in einer Buchhandlung eine faszinierende neue Bekanntschaft gemacht. Während ich neugierig die Novitäten aus den Bereichen Erotik, Selbsthilfe und Kleintierzucht beäugte, fiel mir unvermittelt eine Person auf, die ziellos zwischen den Regalen, Tischen und Bastian-Sick-Aufstellern umherirrte. Sie war von mittlerer Größe, im besten Alter und besaß keine besonderen Kennzeichen – nicht einmal ein lippenzierendes Muttermal oder einen propagandaministergeeigneten Klumpfuß. Einzig ihr merkwürdiges Gebaren machte sie bemerkenswert – der verschämte, schlurfende Gang; der fahrige Blick, der zwischen den Druckerzeugnissen und den Menschen, die sie feilboten, hin und her wanderte; der Rücken gebeugt von einer unsichtbaren, aber gewiss tonnenschweren Last…
Als Superheld begriff ich sofort: „Hier ist Zivilcourage gefragt!“
Ich eilte bürgerpflichtbewusst an die Seite der jämmerlichen Gestalt und bot ungefragt meine Hilfe an. Selbst diese Annäherung brachte keine weiterführenden Erkenntnisse, welchem Geschlecht dieser fleischgewordene Ruf nach Orientierung, Stütze und Mitgefühl zuzurechnen war. Judith Butler jedenfalls hätte ihre wahre Freude daran gehabt, doch ich will mich vor Abschweifungen hüten.
Herrfrau G. stand vor einem interessanten Problem: Es zweifelte an seiner Integrität und – falls ich sein von einem Hauch von französischem Akzent umflortes Gemurmel zutreffend gedeutet haben sollte – gar an seiner Existenz. Es verfiel in eine weinerliche Beschwörung einer fernen Vergangenheit, in der es derlei beunruhigende Gedanken noch nicht umgetrieben hatten. Damals, so Herrfrau G., habe man noch Respekt vor seiner äußeren Erscheinung gehabt und zahllose Bewunderer und Bewunderinnen hätten es so angenommen, wie es war. Heute, klagte Herrfrau G., gäbe es zu viele Schmutzfinken ohne Anstand und Moral, die des nächtens in sein behagliches Heim eindringen, um ihm lustige Hüte aufzusetzen, einen falschen Bart anzukleben oder seine Hand in eine Tupperschüssel mit warmem Wasser zu tauchen, damit er vom eigenen Harn besudelt erwachte.
Obwohl Herrfrau G. einen ranzigen Geruch verströmte und ich mich in der S-Bahn wahrscheinlich nicht aus freien Stücken neben es gesetzt hätte, legte ich den Arm um seine spitzen Schultern und führte es dorthin, wo es meiner bescheidenen Meinung am glücklichsten werden würde: zum Heftchenromanständer vor dem Kiosk um die Ecke. Dort, wo der Arztroman noch Arztroman sein darf, wo allein durch die jeweilige Berufs-, Standes- oder Tätigkeitsbezeichnung der Protagonisten scharf umrissen wird, was einen erwartet (sei es nun „G-Man“ oder „Geisterjäger“) und wo Überraschungen, die sich aus der Dreistigkeit der Jugend ergeben, allerlei zusammenzuwerfen, was nicht zusammengeworfen gehört, Herrnfrau G. nicht in Angst und Schrecken versetzen können.
Ich habe vorhin eigens noch einmal nachgesehen, wie sich Herrfrau G. in seinem neuen Daheim eingerichtet hat. Zu Fuß des Ständers auf einem Heizkissen aus alten Heilsarmeebeständen fand ich ihn trägekatzenfriedlich schnurrend vor, und ich gab mich ganz dem wohligen Gefühl hin, wieder einmal die Welt gerettet zu haben (was einzig mit der Freude zu vergleichen ist, die erste eierlegende Wollmilchsau aus eigener Zucht auf einer Landwirtschaftsmesse präsentieren zu dürfen).

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Interviews ohne Ende

Moops-Update:

Eine bezaubernde "Vorableserin" und Nachwuchsautorin hat bei uns angefragt, ob sie ein Interview mit Thomas führen kann. Wer kann jungen Damen schon einen solchen Wunsch abschlagen? Wir auf jeden Fall nicht.

Hier geht's zur Seite von Lilly Berry (besagter "Vorableserin").

Und hier geht's auch direkt zum durchaus interessanten wie informativen Interview.

Viel Spaß beim Lesen!

Moops Over and Out

Dienstag, 14. Oktober 2008

Kein Autor ist eine Insel

Zugegeben: Manche Autoren werden beim Insel Verlag veröffentlicht, doch das ist nicht dasselbe. Worauf ich mit dieser kurzen Verneigung vor Simmel und Donne hinaus will, ist der Umstand, dass man als Autor auf eine ganze Riege von freundlichen Mitmenschen angewiesen ist, die einem die Arbeit erleichtern und/oder möglich machen. Keine Angst: Es folgt an dieser Stelle nicht die zu befürchtende Lobeshymne auf meinen geschätzten Co-Autor und Sekretär. Ich möchte mich hier lieber einigen unbesungenen Helden zuwenden:
Zuvörderst seien die Lektoren bei Piper genannt, die den Zwergen von Amboss erst die Pforten zum Buchmarkt aufgestoßen haben: Carsten Polzin und Kerstin Claussen. Ersterer überzeugt nicht nur durch seinen hervorragenden Geschmack, was Kleidung, Frisur und Schuhwerk angeht; sein sicheres Gespür für Plotverläufe und Figuren hat dafür gesorgt, dass der Bestienjäger Siris von Wolfenfurt auch im zweiten Teil des Buches nicht zu kurz kommt – ohne Carsten Polzin gäbe es weder den Kanalligator unter Stahlstadt noch unsere persönliche Hommage an Angel Heart.
Kerstin Claussen leistete gemäß des zwergischen Ideals größtmöglicher Sorgfalt Dienste von unschätzbarem Wert. Dank ihr bleibt die geographische Integrität unserer Welt bis auf Weiteres gewahrt. Mehr noch: Sie gehörte zu den ersten, die uns versicherte, dass der bereits genannte Siris von Wolfenfurt eigentlich ein recht liebenswürdiger Kerl ist. Dies wiederum ließ mich kurz meine Berufswahl überdenken, da Männer, die mit einem Gewehr umzugehen verstehen und Tagebuch schreiben, unter Umständen doch besser ankommen als verweichlichte Schreiberlinge (Papa Hemingway lässt grüßen…).
Nicht weniger fruchtbar war unsere Zusammenarbeit mit Ralf Reiter. Als Kürzungen am Buch anstanden, um die verbliebenen Waldbestände dieser Erde und die Nerven unserer Leser zu schonen, wälzten wir diese Aufgabe aus feiger Betriebsblindheit für das eigene Geschreibsel an Ralf ab. Mit der Präzision eines plastischen Chirurgen entfernte Ralf überflüssiges Gewebe, und selbst wenn man dem Roman unter die Brüste schauen könnte, entdeckte man dort keinerlei Narben.
Alle drei genannten Lektoren sind der lebende Beweis, dass einen brauchbaren Vertreter ihrer Zunft mehr ausmacht als die Bereitschaft und Befähigung, Tippfehler zu finden (wie es der Volksmund bedauerlicherweise häufig sagt). Ein eingereichtes Manuskript entspricht nämlich noch lange nicht einem fertigen Buch (wie es so manch aufstrebender Jungschriftsteller vermutet).
Und gleich noch eine Binsenweisheit, die in die Welt hinausgeschrien gehört, hinterher: Ein Verlag besteht nicht nur aus Lektoren. Weiterer Dank gebührt den Menschen bei Piper, die dafür garantieren, dass eine Veröffentlichung auch wahrgenommen wird:
Birgit Bujard zeigte jedes Mal sympathisch-stoische Ruhe, wenn wir sie mit einem neuen Einfall belästigten (wir vermuten, sie schöpft diesen Gleichmut aus der unfassbar hochqualitativen Mucke, die sie in der Regel konsumiert). Monika Dobler mag zwar ein Krimi-Fan sein, aber sie stand trotzdem auch uns als Fantasy-Autoren immer hilfreich und freundlich zur Seite. Last but never least: Monika Reile, die "Herrin der Lesungen" - ohne sie kämen wohl nicht soviele aktuelle wie kommende Leser in den fragwürdigen Genuss, den Moops und mich einmal live zu erleben.

Montag, 13. Oktober 2008

Internet-Offensive

Moops-Update:

Puh, unsere Aktivitäten im Internet greifen um sich!

Auf Vorablesen kann man jetzt doch glatt eine Textprobe in Augenschein nehmen. Wenn man sich dann noch registriert, kann man auch einen "Leseeindruck" verfassen. Unter den Schreibern der Leseeindrücke werden dann wohl eine ganze Menge Bücher verlost. Also: Wer schon immer kostenlose Bücher wollte und Lust hat, in "Die Zwerge von Amboss" oder ganz was anderes hineinzuschnuppern, sollte sich die Seite auf jeden Fall mal anschauen.

Der überarbeitete Web-Auftritt von Thomas ist gerade online gegangen. Leider hat unser Webdesigner sich eine Grippe oder ähnliches eingefangen, weshalb noch einige der Inhalte fehlen. Aber die kommen, sobald er genesen ist (Ende dieser, vielleicht aber auch erst Anfang nächster Woche).

Es gibt zudem noch ein paar kleinere Probleme mit 1&1, so dass die Seite umgeleitet werden muss und "zwischengehostet" wird (wie man wohl auf Neudeutsch sagt). Aber schön ist sie trotzdem geworden.

Viel Spass beim Lesen und Seite durchstöbern!

Moops Over and Out

Samstag, 11. Oktober 2008

Gesucht wird:

Ein Buch.
Es ist circa eine Hand lang, einen Zeigefinger breit und drei Daumen dick.
Farblich herrscht ein dezentes Blau vor, und vorne drauf ist ein rothaariger Zwerg mit Wumme.

Es ist käuflich und steigt für gerade mal 9 Euronen sogar mit einem in die Badewanne (unabhängig von wuchernder oder schlecht gestutzter Körperbehaarung, Rettungsring oder Arschgeweih). Auch für andere Sauereien ist es zum gleichen Preis zu haben.

Da ein visueller Eindruck mehr sagt als 30 Worte, hier zwei Phantombilder:


Unser Belegexemplar von Die Zwerge von Amboss, das soeben bei uns eingetrudelt ist, fühlt sich furchtbar einsam. Derjenige, der uns eine Mail mit einem Foto zukommen lässt, auf dem ein Stapel Geschwisterlein unseres traurigen Schatzes möglichst einfallsreich abgebildet ist, erhält ein Geschenk von uns (Verhandlungsbasis: ein von uns signiertes Exemplar des zweiten Bandes der Reihe – Die Ordenskrieger von Goldberg –, der im Frühjahr 2009 erscheint sowie der Tausch des gerade gekauften ersten Bandes gegen eine signierte und persönlich gewidmete Ausgabe).

Die Bundeshatz kann ab dem 22.10. beginnen.

Moops-P.S. mit Legal-Mumbo-Jumbo
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, diese Aktion gilt vom 22.10.2008 bis 11.11.2008. Es zählt der Datumsstempel der Email in unserem Postfach. Die Gewinner werden per Email benachrichtigt. Ebenfalls von der Teilnahme ausgeschlossen sind Mitarbeiter des Piper-Verlags, von Buchläden oder Journalisten (da die ja relativ leicht so ein Foto machen können).
Alle Emails sind zu richten an: gesucht (at) im-plischke (punkt) de.
Bei besonders flinken Einsendungen behalten wir uns vor Sonderpreise zu vergeben.

Moops-P.P.S. mit wichtigem Nachtrag
Nach Einwurf von Internet-Veteranen haben sich die Regeln etwas verändert. Das Geschenk kriegt die (nach unserem Ermessen) einfallsreichste und/oder schönste Einsendung. Es können auch mehrere Einsender prämiert werden! Man kann mehrere Einsendungen machen, aber es gilt in diesem Fall nur die unserer Meinung nach Beste eines Einsenders.
Sonderpreise können die flinksten und abwechslungsreichsten (bei mehr als einer Einsendung) Einsender bekommen. Mit der Einsendung stimmt der Teilnehmer einer Abbildung des Fotos auf Internetseiten (wie diesem Blog oder Thomas' Seite) sowie einer Nennung seines Namens und Internet-Nicks zu. Etwaige auf dem Foto abgebildte Personen müssen dieser Abbildung ausdrücklich zugestimmt haben, die Haftung dafür trägt der Einsender. Foto-Collagen und Nachbearbeitungen sind von der Teilnahme ausgeschlossen, außer sie sind RICHTIG einfallsreich und können sich damit für einen Sonderpreis qualifizieren.
Ach ja, volljährig und aus Deutschland sollten alle Einsender auch sein!
Danke an die Bibliotheka Phantastika-Forumiten für die Tipps.
Jetzt besser?

Freitag, 10. Oktober 2008

Gehört, gehört

Gehört haben die meisten von uns ein Hörspiel bestimmt schon mal – und wenn es nur Die drei ??? waren. Wie viele Angehörige seiner Generation verbindet mein Leitstern A in nostalgischer Verklärtheit ekstatische Entrückungszustände mit Serien wie John Sinclair oder Jan Tenner. Entsprechend begeistert war er auch, als wir die Gelegenheit erhielten, Drehbücher für Hörspiele zu schreiben.
In Sachen Handwerk ist das eine ungemein beeindruckende und förderliche Erfahrung. Es liegt auf der Hand, dass man seine Dialogfertigkeiten damit schärfen kann; Vorsicht ist bei der Übertragung auf Lesbares dennoch geboten, denn im Hörspiel nennen die Figuren einander etwas häufiger beim Namen, was dem geneigten Publikum als Orientierungshilfe dient und zugleich etwas von Seifenopernkonvention hat.
Hörspiel diszipliniert jedoch in anderer Hinsicht: Dinge, die in Romanen unter Umständen ausgezeichnet funktionieren würden, weil man ausreichend Raum für Erzähltext hat, wirken in Hörspielen aufgrund der nötigen Reduktion leicht etwas albern (wie etwa ausschweifendste Figurenbeschreibungen oder Landschaftsbeschreibungen). Selbiges gilt für Szenen, in denen eine Figur allein durch die Gegend streift; wenn man nicht aufpasst, wird so vor allem bei unbedarften Hörern der Eindruck erweckt, die betreffende Figur hätte nicht alle Nadeln an der Tanne, weil sie ständig mit sich selbst redet.
Ungefähr so:

Ganz schön dunkel hier in diesem Keller. Ich seh ja nicht mal die Hand vor Augen. Halt! Was war das für ein Geräusch? Ich geh mal besser schnell weiter. Und was stinkt hier eigentlich so unangenehm? Bin ich wo reingetreten? Das hätte mir gerade noch gefehlt. Was habe ich überhaupt solche Angst? Ich darf nicht vergessen: Ich bin ein tapferer Privatdetektiv, der sich unerschrocken allerlei okkulten Phänomenen stellt. Ich muss nachsehen, ob ich was am Schuh kleben habe. Aha! Werwolfslosung!

Und so weiter.

Das größte Kreativpotenzial steckt jedoch zweifelsohne in der Ausarbeitung einer schönen Erzählsituation. Nur die wenigsten Hörspiele kommen gänzlich ohne Erzähler aus, der das Geschehen kommentierend vermittelt. Als gründlich denkender Plot-Neurotiker stellt sich da sofort die Frage: Wer erzählt da? Und warum?

Wer mal schauen bzw. hören möchte, wie wir mit diesen Dingen umgegangen sind, folge bitte diesen Links:
weirdoz* - für die wir gerade ein paar spannende Sachen gemacht haben
Hörprobe aus Sacred: Der Schattenkrieger
Die Genies, die dann unsere Texte umgesetzt haben

Moops-P.S. Warum heißt die Serie eigentlich "Die drei ???"? Sind das dann nicht eher neun Fragezeichen? Von wegen "Die drei drei Fragezeichen", aber auch darüber haben sich andere bestimmt schon reichlich ausgelassen...

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Interview mit Thomas bei Fantasybuch.net

Moops-Update:

In Erwartung des bald erscheinenden Auftakts seiner Fantasy-Reihe Die Zerrissenen Reiche hat Thomas dem Portal Fantasybuch.net/Fantasybuch24.de ein Interview gegeben.

Den sehr knuffigen Einleitungstext findet man über die Portalseite.

Direkt zum Interview geht es hier entlang.

Moops Over and Out

Dienstag, 7. Oktober 2008

Wider die Befindlichkeitsprosa

Vorvergangenes Wochenende wurde ich aus meinem Anwesen verschleppt und ins Hessische entführt – eine traumatische Erfahrung mit glücklicher Wendung. In Oberursel durfte ich einer jungen, ausgesprochen talentierten Frau begegnen, die mir meinen Glauben an das literarische Schaffen in Deutschland zurückgegeben hat.
Lisa-Marie Dickreiter (sämtliche schalen Scherze über ihren Namen sind gemacht und werden binnen Jahresfrist als Sammelband veröffentlicht) zeichnet sich durch eine faszinierende Eigenschaft aus, die einigen ihrer Altersgenossen abhanden gekommen zu sein scheint: Mut zum Plot. Anstatt sich seitenweise darüber auszulassen, wie man (im Sinne eines austauschbaren Hip-Protagonisten ohne ersichtliche Alleinstellungsmerkmale) sich gerade so fühlt, exerziert sie in ihrem noch in der Entstehung begriffenen Erstling, Vom Atmen unter Wasser, durch, was mit einer Familie passiert, deren jüngstes Mitglied einem Gewaltverbrechen zum Opfer fällt. Hurra, eine Idee, aus der sich eine Handlung entspinnen lässt!
Und um gleich noch zu zeigen, wie es nicht geht, ein wenig Dingdichtung:

Ich bin eine Maus. Keine von der felligen Sorte, die sich Walt Disney zum Vorbild für eine seiner frühen Figuren nahm und damit eine gesamte Spezies einer kühlen Kommerzialisierung aussetzte. Ich bin aus Plastik. Keine Mäusemutter hat mich mitsamt meiner Wurfgeschwister aus ihrer winzigen Vagina gepresst. Ich bin ein Industrieprodukt. Maschinen haben mich gemacht.
Meine Form täuscht Körpernähe vor. Leg deine Hand auf mich. Spürst du es? Spürst du, wie ich mich an die Falten schmiege, von denen manche behaupten, man könne dein Leben, deine Zukunft, dein Schicksal darin lesen? Ich bin eine wortlose Lüge.
Und gierig. Ich lecke den Schmutz von deiner Haut und sammle ihn in den Ritzen und Spalten, die mir ein ergonomieversessener Designer gelassen hat. Ich weiß, wo du gewesen bist. Ich weiß, dass du dir nach dem Pinkeln nicht die Hände wäschst. Ich weiß, was du dir ansiehst, wenn du denkst, du wärst unbeobachtet und könntest jede Seite öffnen, die für deinen Webbrowser optimiert ist. Die mit den Frauen und den Pferden. Die mit den Rezensionen aus der Feder eines Neocons. Die mit den Namen deiner alten Klassenkameraden.
Dreh mich um. Schau mir in mein rotes Auge, bis ich meinen Namen in deine Netzhaut gebrannt habe.

Und so weiter und so fort.
Es lebe die Handlung!

Moops-P.S. Vor Walter Moers sei an dieser Stelle explizit der Hut gezogen!

Freitag, 3. Oktober 2008

Retrospektive: Teil 5 - Es ist Krieg!

Das obige Zitat dürfte niemanden erschrecken, bezieht sich aber ausnahmsweise nicht auf Meldungen aus dem Laufband bei n-tv, sondern auf die jüngsten Ereignisse in den Zerrissenen Reichen.
Genauer gesagt sind uns gestern die Fahnen für den zweiten Band der Reihe ins Haus geflattert (und nein, ich rede nicht von festivalistischen Winkelementen; die Fahnen, die ich meine, sind aus bedrucktem Papier und auf ihnen befindet sich die erste gesetzte Fassung von Die Ordenskrieger von Goldberg). Es hat etwas Bizarr-Beglückendes, das zweite Kind in den schwitzigen Händen zu halten, bevor man das erste mit einem Klaps auf den Allerwertesten hinaus in die harte Realität des Buchhandels entlassen hat. Erscheinen wird der zweite Band der Zerrissenen Reiche voraussichtlich im Frühjahr 2009.
„Stolz wie Oskar“ ist zwar eine Formulierung, die derzeit a) politisch vorbelastet ist und b) das falsche Wie-Wort enthält, aber ich kann sie mir trotzdem nicht verkneifen.
Wieso, weshalb, warum?
Weil wir uns glücklich schätzen dürfen, in Piper einen Verlag gefunden zu haben, der bereit ist, ein alles andere als selbstverständliches Risiko einzugehen. Weil in Die Ordenskrieger von Goldberg ordentlich die Lutzi abgeht und wir trotzdem Geschichtsfälschung à la Orwell und Reformation wie Aufklärung thematisieren konnten – in einer Fantasywelt! Und weil es das Schicksal gerade generell ganz gut mit uns meint (unter anderem wahrscheinlich deshalb, weil wir immer die gleichen Lottozahlen tippen: 4, 8, 15, 16, 23, 42).

Moops-P.S.: Wer an dieser Stelle mit topgeheimen Infos zu unseren Amerika-Kontakten gerechnet hat, der wird sich noch etwas gedulden müssen. Wie man unter (Geheim-)Agenten sagt: "Wir könnten es Euch verraten, aber dann müßten wir Euch töten." Und für Morde fehlt uns aktuell komplett die Zeit.