Freitag, 12. Dezember 2008

Ein paar Spoilerchen zu "Die Ordenskrieger von Goldberg"

Da ein Blog nicht nur schonungslosem Exhibitionismus, sondern gelegentlich auch als nützliche Informationsquelle dienen sollte, erlaube ich mir, einige Worte zu den Ordenskriegern von Goldberg zu verlieren.
Was erwartet den geneigten Leser? Nun, zunächst und nur bedingt überraschend ein Wiedersehen mit alten Bekannten (Garep, Sira, Siris, Himek und Karu sind allesamt wieder mit von der Partie, ebenso wie Ulaha … Moment! Ulaha? Ja, es ist nicht tot, was ewig liegt und so.) Einige neue Figuren werden selbstredend auch auf die Bühne des Geschehens gezerrt – allen voran Esavintje von Goldberg, die das zweifelhafte Vergnügen hat, den Titel "Mutter der Bewahrer" zu tragen und ihre Ordensfeste gegen die zwergische Invasionsarmee zu verteidigen. Stellt sich die Frage, was man als Bewahrer denn so bewahrt. Tja, der Begriff „magisches Artefakt“ ist bekanntermaßen unglaublich dehnbar, und nur, weil ein Orden in einer bestimmten Festung Domizil bezogen hat, heißt das noch lange nicht, dass er besagte Festung auch im Schweiße des Angesichts seiner Gründer selbst errichtet hat.
Womit wir beim Thema „Geschichte und Geschichtsfälschung“ wären, mit dem sich Karu herumplagen muss – zum Glück erfährt sie Unterstützung von einem Zwerg, der sich mit solchen Dingen auszukennen glaubt.
Für Garep und Sira endet derweil die begonnene Überfahrt in die Zerrissenen Reiche etwas anders als geplant, und in unserem Lieblingssucher dämmert nach einem Ritual der Schiffsgeborenen und der Begegnung mit einem exzentrischen Forscher der Verdacht, dass das unbedingte zwergische Festhalten an der Vernunft unter Umständen eine leicht eingeschränkte Sicht der Welt darstellen könnte.
Die Spannung darf selbstverständlich auch nicht zu kurz kommen, und deshalb gibt es im zweiten Teil unserer Reihe folgerichtig Schlachten und Scharmützel (immerhin befinden wir uns nun im Krieg), große und kleine Intrigen (sowohl unter den Menschen als auch unter den Zwergen), ein geheimnisvolles Ungeheuer auf einer einsamen Insel und die nächste Wunderwaffe, die die skrupellosen Kollegen eines gewissen Anstaltleiters ersonnen haben.
Und ja, der nette Mann auf dem Cover ist Siris, und der Zwerg, der den Umschlag des ersten Bands zierte, kommt nun endlich auch zu seinem verdienten Auftritt. Der arme Kerl musste auch wirklich lange genug darauf warten…

Moops-P.S. Und im Hintergrund entdeckt der aufmerksame Betrachter vielleicht noch zwei Dinge, die im Roman eine bedeutende Rolle spielen...

Keine Kommentare: